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  Mastozytose Initiative
 Selbsthilfenetzwerk e.V.
 
 
 
Anästhesie



Die Anästhesieempfehlungen wurden von Prof. Dr. med. Bernd Freitag (1) und Andrea König erarbeitet. 
(1) Ärztlicher Direktor des Klinikums Südstadt Rostock, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin sowie Vizepräsident des Berufsverbandes deutscher Anästhesisten e.V., 2006.


Wenn Sie an diesen Empfehlungen interessiert sind, dann bestellen Sie unseren Anästhesieflyer: Zur Bestellung des Anästhesieflyers


Wir empfehlen diesen Flyer für unvorhergesehene Vorfälle stets bei sich zu tragen und ihn im Falle einer geplanten Operation dem Narkosearzt vorzulegen. 



Hier finden Sie ein paar Auszüge:

"Was im Falle einer Anästhesie beachtet werden sollte
Sowohl ein operativer Eingriff selbst als auch die dafür notwendige Allgemein- bzw. Regionalanästhesie können eine schwerwiegende Verschlechterung des Allgemeinbefindens bzw. Komplikationen beim Mastozytose-Kranken auslösen. Die Störungen reichen von Hautreaktionen über gastrointestinale Symptome, Atem- und Kreislaufstörungen bis hin zu lebensbedrohlichen anaphylaktoiden Schockzuständen auf der Grundlage der massiven Mediatorfreisetzung (v.a. Histamin) aus Mastzellen. Auch Blutungskomplikationen sind beschrieben.

Patienten mit Mastozytose sind als Hochrisikopatienten zu betrachten!

(...)


Vorbereitungen
(...)
3.) Am Vorabend der Operation können oral z.B. folgende H1-Antihistaminika verabreicht werden:
Hydroxyzin (Atarax®-Tabl.), z.B. am Tag vor der Operation 2 Tabl. (= 2x25mg) oder (...)
(...)


Im Operationssaal
(...)


Liste der wichtigsten zu meidenden Medikamente
(...)


Literaturverzeichnis
(...)"